Arbeitsgruppen 

AG 1    Aktionsforschung mit Herbert Altrichter

AG 2    Dokumentarische Methode (Gruppen- und Bildinterpretationen) mit  Aglaja Przyborski

AG 3    Dokumentarische Methode (Film- und Videointerpretationen) mit Stefan Hampl

AG 4    Ethnographie mit Kerstin Rabenstein

AG 5    Grounded Theory mit Tilman Drope

AG 6    Mixed Methods mit Judith Schoonenboom

AG 7    Objektive Hermeneutik mit Andreas Wernet und Thomas Wenzl

AG 8    Partizipative Forschung mit Alexander Schmölz 

AG 9    Qualitative Inhaltsanalyse mit Michaela Gläser-Zikuda

AG 10  Tiefenhermeneutik mit Hans-Dieter König und Markus Brunner

AG 11  Videobasierte Inhaltsanalyse mit Matthias Huber

 

Keynotes

15.09.2021 (ab 16:00): Ruthellen Josselson & Jaimie Baron

Title: The hermeneutics of faith and the hermeneutics of suspicion in the social sciences and in the humanities: A dialogue

Ruthellen Josselson, Professor of Psychology and her daughter, Jaimie Baron, Professor of Film and Media Studies will have an intergenerational, interdisciplinary dialogue about making meaning of texts. They will discuss how narrative research and film and media analysis approach the question of meaning in divergent but related ways. 

 

17.09.2021 (ab 16:00): Gertraud Kremsner

Titel: Inklusive Forschung als Philosophie der Praxis?! Herausforderungen und Potentiale

In der Keynote wird Inklusive Forschung als Ansatz hergeleitet, der – das gesamte Spektrum der Qualitativen Sozialforschung nutzend – über das gemeinsame Forschen mit nicht-traditionell akademisch akkreditierten Personen(gruppen) auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie auf die Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse abzielt. Dabei wird herausgearbeitet, dass der ursprünglich auf Menschen mit Lernschwierigkeiten bezogene Ansatz nicht nur entlang eines breiten Inklusionsverständnisses und damit in Zusammenarbeit mit allen von Exklusion betroffenen oder bedrohten Personen(gruppen) gedacht werden kann, sondern seine Wurzeln lange in die Geschichte zurückreichen und gerade in und für pädagogische Kontexten bedeutsam sein kann. In der Folge wird Inklusive Forschung mit der ‚Philosophie der Praxis‘ (Gramsci 1991-2002) kontextualisiert und sowohl ein methodologischer Rahmen wie auch die Bedeutung von Theoriebezügen für praxisrelevante Forschungszusammenhänge erarbeitet. Um diesen Überlegungen einen konkreten Rahmen zu geben, wird am Beispiel bereits durchgeführter Forschungsprojekte gezeigt, welche Potentiale in der Umsetzung inklusiver Forschung liegen – und welche Herausforderungen sich dadurch ergeben (können).

Gramsci, A. (1991-2002): Gefängnishefte. Kritische Gesamtausgabe. Band 1-9. Hamburg: Argument-Verlag